Der Weg zum Kreuz ein meditativer Weg rund um die Kirche in Heskem
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Evangelische Kirchengemeinde  Dreihausen-Heskem mit Mölln, Roßberg und Wermertshausen
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Station 1:
Auf dem Weg ans Kreuz – Jesus nachfolgen

Jesus sagt:
Wir gehen jetzt nach Jerusalem. Dort werde ich misshandelt werden und am Kreuz sterben.
Am dritten Tag werde ich vom Tod auferstehen.
Und für euch gilt:
Wer mir folgen will,
der soll sein Kreuz auf sich nehmen!
Denn wer sein Leben erhalten will,
der wird es verlieren,
wer es aber verliert, weil er zu mir steht,
der wird es erhalten.







+„Sein Kreuz tragen“ – das konnte heißen:
Für seinen Glauben sterben.
Das muss bei uns heute keiner mehr.
Heute könnte die Frage lauten:
Bist Du bereit, für Deinen Glauben zu leben?
Oder: für Deine Überzeugung einzutreten?

+„Wer sein Leben erhalten will…“
Jeder will leben. Aber wie?
Riskiere ich zu viel, kann ich alles verlieren.
Riskiere ich nichts, er-lebe ich kaum was.
Immer opfere ich ein Stück Lebensmöglichkeit.
„… der wird’s verlieren.“
Welches ist aber der richtige Weg?

+„Wer sein Leben verliert, weil er zu mir steht,
der wird´s erhalten.“
Es geht hier offenbar nicht ums geduldige
Annehmen des eigenen Schicksals.
Niemand muss „zu Kreuze kriechen.“
Jesus zu folgen auf dem Weg zum Kreuz, heißt:
manches verlieren – sein Leben gewinnen.

Station 2:
Jesus wird gesalbt
Jesus war Gast bei einem geselligen Abend.
Da kam eine Frau herein;
sie hatte ein edles Wellness-Öl dabei –
rein und natürlich, sehr kostbar und extrem teuer.
Sie goss es ihm über den Kopf, alles auf einmal.
Da sagte jemand: „Was soll diese Verschwendung?
Das Geld hätte man besser für soziale Zwecke eingesetzt!“ Und alle stimmten zu.
Nur Jesus nahm sie in Schutz und sagte:
„Lasst sie! Sie hat mir etwas Gutes getan.
Menschen, die eure Hilfe brauchen, gibt es immer. Helft ihnen, wenn ihr wollt und könnt!
Aber mich habt ihr nicht immer.
Sie hat mich im voraus für mein Begräbnis gesalbt.
Wo und wann auch immer das Evangelium gepredigt wird,
da wird man sich auch an sie erinnern
und an das, was sie für mich getan hat.“

+ Sie goss es ihm über den Kopf, alles auf einmal.
„Was soll diese Verschwendung?“
Ja, es ist Verschwendung!
Liebe kennt kein Maß. Die Liebe dieser Frau
ist ein Zeichen der Liebe Gottes: Er (sie?) gibt alles,
gibt das einzige Kind für die Welt.
+ „Das Geld hätte man besser für soziale Zwecke
eingesetzt!“
„Man“. „Soziale Zwecke“. Das ist unpersönlich.
Die Frau in der Geschichte sieht den einzelnen
Menschen – die anderen sehen die Geldsumme.
Jesus sagt:
Tut denen Gutes, die eure Hilfe brauchen!
Und wir dürfen uns dazudenken:
Achtet sie als Menschen,
nicht als „sozialen Zweck!“
Denn auch Gott achtet uns. Sieht uns. Liebt uns.
„Was sie für mich getan hat“ –
ein Zeichen von Gottes Liebe,
die verschwenderisch jeden und jede liebt.
+ Ist das Verschwendung, dass Gott Dich liebt?
Vielleicht würden manche auf diese Frage
insgeheim mit „Ja“ antworten. Gott aber nicht.

Station 3:
Judas verrät Jesus
Judas Iskariot, einer der zwölf Jünger,
nahm Kontakt auf mit den leitenden staatlichen Stellen und sagte:
„Ich mache es möglich, dass ihr Jesus festnehmen könnt, ohne dass es öffentlichen Protest gibt.“
Da freuten sie sich und versprachen ihm eine Belohnung.
Von da an suchte Judas nach einer guten Gelegenheit.









+ Warum hat Judas Jesus verraten?
Viele sagen: Geld regiert die Welt.
Aber was willst Du mit dem Geld anfangen?
Seien wir ehrlich: niemand ist wirklich
dermaßen blöd, dass er sich von bloßen
Zahlen beherrschen lässt. Auch nicht von Geld.
Auch für den, der sich für cool
und berechnend hält, gilt in Wirklichkeit:
Es sind unsere Leidenschaften, die uns
beherrschen.
Hand aufs Herz: Wofür schlägt Dein Herz?

+ Warum hat Judas Jesus verraten?
Darüber lässt sich lange spekulieren.
Vielleicht sollten wir eher fragen:
Wen oder was verrate ich?

Station 4:
Allein, verzweifelt, im Stich gelassen
Nach dem Abendessen ging Jesus mit seinen Jüngern nach draußen. Er hatte Angst vor dem, was jetzt kommen würde.
Er wollte allein sein und mit Gott reden.
Er wollte aber auch den Beistand seiner engsten Vertrauten. So nahm er mit sich Petrus, Jakobus und Johannes.
Nach einem Stück Weg sagte er zu ihnen: „Bleibt hier und wartet auf mich!“
Seid für mich da, wenn ich zurückkomme!
Und er ging allein weiter, sank dann auf die Erde und betete:
„Lieber Gott, du bist doch mein Vater! Du kannst doch alles! Erspar mir dieses Schicksal!
Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.“
Er ging zurück zu den dreien.
Sie waren eingeschlafen.

+ Allein, verzweifelt, im Stich gelassen.
Wer kennt das – nicht?
„Da merkst du, wer deine Freunde sind.“
Oder auch nicht.
Welche waren es: diese Momente,
in meinem Leben?
+ „Bleib hier, sei bereit, mir beizustehen!“
Hat das jemand mal zu mir gesagt?
+ „Lieber Gott! Erspar mir das!“
Gott antwortet nicht.
Auch Gottes Sohn wird nicht immer erhört!
So wie er … fühlen sich viele.
Wie stumm ist der Himmel … für mich?
+ „Aber nicht wie ich will,
sondern wie du willst.“
Wenn jemand das sagt: ist er dann einfach
nur lebens-müde?
Oder ist da noch ein Stück Gottvertrauen wach in ihm?
Station 5:
Verhaftet, gefoltert, verurteilt
Die Nacht kommt. Und dann kommen sie: das Einsatzkommando für die Festnahme, angeführt von Judas dem Verräter. Er zeigt ihnen, welche von den Gestalten im Dunkeln derjenige ist, den sie haben wollen. Ein Kuss, damals auch unter Männern als ein Zeichen höchster Wertschätzung und Nähe üblich, kennzeichnet hier das Einsatzziel.
Sie nehmen Jesus fest. Die Jünger fliehen.
Es kommt zu einem spontanen Prozess.
Schuldig! Gotteslästerung, terroristische Umtriebe, Hochverrat, Anstiftung zum Aufruhr.
Vor der Vollstreckung des Urteils wird er gefoltert.
Er wollte Gottes Sohn sein? Sie verdecken ihm die Augen, schlagen ihn, und fragen: Benutz deine Wunderkräfte und sag uns, wer dich geschlagen hat!
Er wollte Herrscher sein, sich zum König machen? Dann soll er die Dornenkrone tragen!
Dann wird er zur Kreuzigung geführt.

+ Ein Kuss kennzeichnet den zu Tötenden.
Wie viel Falschheit kann sich verbergen
da, wo man sich nahe scheint!
Bin ich denn ehrlich? Zeige ich manchmal:
Wenn keinen Judaskuss, aber doch ein
Judaslächeln?

+ Ein Prozess. Das Ergebnis steht fest. Schuldig!
Ein Schau-Prozess. Seht her, es geht alles
ordentlich und gerecht zu!
Prozesse wie dieser werden heute noch
in vielen Ländern zur Schau gestellt.
Was tut unser Land dagegen? Genug?

+ Folter. Die Henkersknechte wollen Spaß.
Die Dornenkrone soll das Opfer verhöhnen.
Aber dieses Opfer hier ist
gerade als Opfer
der König. Das Kreuz wird sein Thron.
Wo heute noch Gewalt und Willkür herrschen:
Wie kann dort der Friede auf den Thron?
Station 6:
Petrus verleugnet Jesus
Petrus sagt zu Jesus: „Ich werde immer zu dir stehen!“
Und Jesus antwortet: „Bevor heute nacht der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnet haben.“
Als Jesus der Prozess gemacht wird, mischt sich Petrus unter die Schaulustigen.
Da sagt jemand zu ihm: „Du gehörst doch zu den Leuten von diesem Jesus!“
Petrus bekommt Angst: „Wer, ich? Nein!“
Der Hahn kräht.
Jemand sagt es zu allen, die dabeistehen: „Der da, das ist einer von denen.“
Und Petrus: „Keine Ahnung, wovon du redest.“
Da hakt einer nach: „Doch, du hast denselben Dialekt wie Jesus! Deine Sprache verrät dich.“
Und Petrus: „Verdammt noch mal! Ich kenne diesen Jesus gar nicht. Hab ihn noch nie gesehen.“
Da kräht der Hahn zum zweitenmal. Petrus fängt an zu weinen.

+ Petrus, der Anführer der Jünger.
Der Fels, auf dem die Kirche erbaut ist.
Ein Feigling!
Der Hahn auf dem Kirchturm: wir als Kirche
stehen dazu, dass auch wir nur Menschen sind.
Wir versprechen vieles.
Das Zeichen des Hahns ermahnt uns:
Steh auch dazu!

+ Das gilt nicht nur für „die da oben“
in der Kirche.
Petrus – das sind wir alle.
Über „die Kirche“ schimpfen, das kann jeder.
Auch Du bist Kirche!
„Du gehörst doch auch zu diesem Jesus!“
Was sagst Du?

+ „Bevor heute nacht der Hahn zweimal kräht,
wirst du mich dreimal verleugnet haben.“
So ein Hahn erscheint uns oft als dummes Tier.
Stolziert darum und findet sich selbst so toll!
Manchmal aber hat auch so jemand recht.
In dem Fall ist das erste Krähen die Warnung!
Station 7:
Jesus wird gekreuzigt und stirbt
Golgatha – Schädelstätte: der Hinrichtungsort.
Dort wird Jesus gekreuzigt.
Über ihm ist ein Schild angebracht, das den Grund der Verurteilung angibt: „König der Juden“.
Der Gekreuzigte hängt hilflos da und muss auf seinen Tod warten.
Die unter dem Kreuz stehen, sagen:
„Wenn du der König von Israel bist, der Auserwählte Gottes: dann erweise deine Macht!
Vollbring ein Wunder und steig herab vom Kreuz!“
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ ruft Jesus.
Er stirbt.
Der Vorhang im Tempel zerreißt.
Der römische Soldat, der die Hinrichtung überwacht, sagt: „Wirklich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!“
Einige Frauen, die zum Kreis um Jesus gehörten, haben seine Kreuzigung von ferne miterlebt.

+ „Schädelstätte“. Der Name sagt:
Das Töten hat an diesem Ort Tradition.
Töten, Hinrichten, Morden:
Das können die Menschen!
Ich töte nicht mit Händen … aber …
Handle ich fürs Leben?

+ „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
Aus Psalm 22.
Jesus ruft nach dem abwesenden Gott,
so wie es seinem Volk öfter ging.
Wann ging es mir so?

+ „Dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!“
Andere lästern über den Hilflosen,
einer erkennt in ihm den Sohn Gottes.
Er sollte das Geschehen überwachen: neutral,
unbeteiligt, unbestechlich, und unbarmherzig.
Er wacht, sieht – und erkennt.
Bleibt nicht unbeteiligt. Wird:
Glaubender.
Gott, lass auch mich erkennen und glauben!
Station 8:
Der tote Jesus wird ins Grab gelegt
Josef von Arimathäa, ein angesehenes Mitglied des Hohen Rates, wagt es:
Er geht zu Pilatus, dem lokalen Regierungschef. Er bittet um die Erlaubnis,
den Leichnam Jesu vom Kreuz abzunehmen und zu bestatten.
Pilatus wundert sich, dass Jesus schon tot ist.
Wer am Kreuz hängt, braucht manchmal Tage, bis es ihm vergönnt ist zu sterben! Nachdem Pilatus sich amtlich versichert hat, dass Jesus tot ist, erteilt er die Erlaubnis.
Josef von Arimathäa nimmt Jesus vom Kreuz ab. Er bettet ihn in ein Leinentuch
und bestattet ihn in einem Felsengrab.
Das Grab lässt er mit einem großen Stein verschließen.

+ Der Stein verschließt das Grab.
Wer jemanden verloren hat, trauert.
Er/sie muss Abschied nehmen.
Muss lernen weiterzuleben.
Der Stein ist hart – aber er muss dort sein.
Wovon muss ich Abschied nehmen?
Von Menschen?
Gewohnheiten? Von anderem?

+ Der Stein verschließt das Grab.
Wer jemanden verloren hat,
muss Abschied nehmen.
Dieses Grab, dieser Stein: Abschied von Jesus.
Abschied von der Hoffnung,
Liebe würde die Welt verbessern,
Gott wäre wirklich da
und würde die Welt heilen.
Verabschiede Dich von solchen Träumen!
Komm endlich in der Realität an!
Sie ist hart wie der Stein.

+ Damit endet der Weg.
Oder könnte da noch was kommen?
Station 9:
Jesus ist auferstanden
Am dritten Tag seit der Kreuzigung
machen sich drei Frauen auf zum Grab.
Sie wollen seinen Leichnam salben:
ein letzter Dienst, nach altem Brauch.
Doch der schwere Stein, wer wälzt ihn weg?
Am Grab angekommen, sehen sie:
Der Stein ist schon zur Seite gerollt.
In der Felsengruft steht bei der Grabstelle
ein junger Mann in weißem Gewand.
Statt Jesu Leichnam: nur das Leinentuch.
„Ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten?
Hier ist er nicht! Seht, das Grab ist leer!
Gott hat ihn auferweckt von den Toten!
Geht und sagt es allen weiter!“
Jesus ist auferstanden!

Ω Ein letzter Dienst, nach altem Brauch.
Trauerarbeit.
Der schwere Stein, wer wälzt ihn weg?
Wer an seinen Gefühlen arbeiten will,
muss an sie herankommen,
den Schutzpanzer ablegen.

Ω Ein junger Mann im weißen Gewand.
Der Tod wird ganz anders dargestellt:
In Schwarz, ein Skelett, mit Sense.
Hier ist aber ein Bote des Lebens.
Engel müssen keine Flügel haben!
Wer ist dem, der trauert, ein Engel?

Ω Gott hat ihn auferweckt von den Toten!
Für alle, die jetzt Angst haben,
für alle, die jetzt trauern,
für alle, die hoffen auf eine Welt
in Frieden und ohne Tod und Leid:
für uns alle ist es Ostern geworden.